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Frühe Erkenntnis

Insektenbekämpfungsmittel der Zukunft

Eine sehr interessante Abhandlung über das obige Thema von M.R.Roark gibt „Agricultural Newsletter“ (VIII. 35) wieder. Der Verfasser beweist an Hand von Versuchsreihen, dass die Schädlingsbekämpfung mit mineralischen Substanzen, wie Arsen, mit der Zeit schwere Entwicklungsstörungen der Pflanze bewirken. Viel besser bewähren sich dagegen die aus Pflanzen direkt gewonnen Substrate oder synthetischen Verbindungen solcher organischen Stoffe; man denke nur an die Bedeutung des Nikotin.  Besonders schlechte Erfahrungen  mit mineralischen Bekämpfungsmitteln in den Vereinigten Staaten von Amerika lenken besondere Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit, Stoffe zur Bekämpfung von Insekten in gewöhnlichen, häufig vorkommenden Pflanzen zu finden.

Eine ungünstige Eigenart haben allerdings auch diese organischen Stoffe, denn sie sind sehr schlecht lichtbeständig und verändern demzufolge leicht ihre äußere Struktur. Wenn auch dieser Umstand die Qualität der pflanzlichen Schädlingsbekämpfungsmittel herabsetzt, so ist das doch nur ein Zustand, der lediglich einer Bearbeitung in chemischen Laboratorien bedarf, die sich dieser Aufgabe bereits unterzogen haben.                                            E.-G. L. 

gefunden in der GARTENFLORA 05/36 

W.S. 08/06

 

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