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Sie ist nach dem großen Gärtner und Bromelienfreund Walter Richter, Crimmitschau in Sachsen, benannt: Till. walter richteri ist in Bolivien, Dept. Tarija beheimatet, und wächst dort lithophytisch in Trockenwäldern bei 1800 m. Sie wurde 1984 von W. Weber beschrieben, und im Journal of the Bromeliad Society 34(3): 102-103, 130 veröffentlicht. Die Pflanze wird auf einem passenden Stück Taxus aufgebunden, und im Winter hängt sie im Gewächshaus in der Südamerikaabeteilung bei rund 14 °C. Es ist eine kleine Pflanze, die schnell eine Gruppe bildet, und unkompliziert ist. Es wird im Winter wenig Wasser gegeben. Den Sommer verbringt sie vor einer Südwand mit Zusatzwasser, und einer leichten Düngung im Frühsommer. An das Rahmenspritzprogramm ist sie angeschlossen. Eine Insektizidspritzung außer der Reihe in die Basis der Pflanze tut gut, da können sich keine Läuse einnisten. Die Aufbindung ist zu kontrollieren, denn im allgemeinen bildet sie keine Haftwurzeln. Man kann auch gut und gerne mehrer Pflanzen halten. Die Vermehrung geht vegetativ sehr gut. Man braucht nur einen Spross von einer Gruppe abzutrennen, und gesondert aufzubinden. W.S. 01/12
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