|
Eine sehr hübsche Tillandsie gibt es hier, was gibt es zu ihr zu sagen, wo kommt sie her: Till. hromadnikiana, Mexiko, Est. Guerrero und wächst epiphytisch bei 1800 m. Frau L. Hromadnik hat die Till entdeckt, und Frau Ehlers hat sie 1992 beschrieben, und veröffentlicht wurde das in DIE BROMELIE 2: 43-45. Es gibt wohl zwei unterschiedliche Typen, der eine stirbt nach der Blüte, ohne dass er sich vegetativ vermehrt. Der zweite Typ sprosst. Wenn man so eine Pflanze erhält, wird sie auf einem passenden Stück Taxus fachgerecht aufgebunden, und dann hängt sie im Winter in der Mexikoabteilung bei rund 16 °C, und hell. Es wird ein Trichter gebildet, und hier sollte im Winter wöchentlich Wasser gegeben werden. Dabei kann der Trichter schon mal leer werden. Im Sommer hängt sie im lichten Schatten, damit die recht dünnen grünen Blätter nicht verbrennen. Hagelschutz versteht sich. Es wird im Sommer Zusatzwasser gegeben, und eine leichte Düngung im Frühsommer. Der Blütenstand im Bild hat sich Mitte verganges Jahr angekündigt, und ist langsam aber stetig gewachsen. Bestandsüberwachung ist angesagt, auch präventiv zweimal Pflanzenschutz im Jahr. W.S. 04/11
|