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Tillandsia limbata

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10.08.11

Was sich der Tillandsienerfinder bei dieser Pflanze nur gedacht hat, die Rosette sieht sehr schön aus, aber der Blütenstand ist “verwürgt”:
Till limbata kommt in Mexiko und bis zu den Kolumbischen Inseln, westlich von Nicaragua vor. Dort wächst sie lithophytisch, selten terrestrisch bei einer Höhe von bis zu 150 m.
Sie wurde 1845 von Schlechtendahl beschrieben, und in Linnea 18: 419 - 422 veröffentlicht.
Im Gewächshaus hängt sie bei 16 °C und leidlich hell, denn nicht alle bekommen einen Fensterplatz. Sie wird regelmäßig etwas angesprüht. Den Sommer verbringt sie im lichten Schatten.
Die Pflanze im Bild hat einen Durchmesser von 60 cm, und eine Höhe über alles von 75 cm.
Die Art ist bekannt dafür, dass es nach der Blüte vegetativ nicht weitergeht (monocarp). Es gibt Typen, die Sprossen, bei den anderen muss man eben nachhelfen, der kundige Pflanzenfreund hat da schon Mittel und Methoden. Bis jetzt hat die Pflanze mindestens vier neue Sprosse entwickelt, die nun 1,5 cm groß sind. Im Frühjahr wird sich zeigen,    ob    diese    weiterwachsen

wollen. Mit entsprechenden Fungiziden habe ich nachgeholfen.
Nur bei anhaltender Trockenheit bekommt sie im Sommer Zusatzwasser, und im Frühsommer auch eine leichte Düngung.
An das Rahmenspritzprogramm ist sie angeschlossen.
W.S. 11/11

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[Tillandsia limbata]