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Es ist eine etwas schwierige Tillart, denn so verbindliche Angaben zur Pflanze sind nicht zu finden, aber es ist eine im Bestand: Till. macrochlamys ist in Zentral-Mexiko, Sinola Mazatlan beheimatet. Sie wurde 1888 von Baker beschrieben, und im Journal of Botany, British and Foreign 26: 142 veröffentlicht. Man bemüht sich, einer klaren Identifikation nachzugehen, aber es ist nicht leicht. Die Beschreibung von L.B. Smith ist nicht erhellend, auch ein Bild der Pflanze bei FCBS kann es nicht sein. Die Bildergalerie Köhres bietet hier ein recht schönes Bild zu M., und siehe da, in der DDR wurde u.a. eine Briefmarke mit dem Bild einer M. herausgegeben. Bei Köhres und der Briefmarke findet man eine Pflanze mit aufrechtem Blütenstand, bei FCBS eine Pflanze mit einem hängenden Blütenstand. Nun wird sich der Tillfreund für den aufrechten Blütenstand für M. entscheiden. Lange dürfte es nicht mehr dauern, bis auch die Pflanze im Bild blüht, dann gibt es mehr. Sie hat jetzt einen Durchmesser von 65 cm und eine Höhe von 45 cm. Im Winter hängt sie einigermaßen hell in der Mexikoabteilung, und erhält sehr mäßig Wasser. Im Sommer hängt sie im lichten Schatten, so dass sie keine direkte Sonneneinstrahlung treffen kann. Das Laub ist grün und breit mit einer feinen Beschuppung, und rel. dünn, und somit sonnenbrandgefährdet. Bei anhaltender Trockenheit gibt es Zusatzwasser, und auch eine leichte Düngung im Frühsommer. An das Rahmenspritzprogramm ist sie angeschlossen. Ich habe mich entschieden, sie im Topf zu halten, was bisher auch gut funktioniert hat. Bestandsüberwachung ist angesagt. Adventivsprosse werden nicht gebildet, aber nach der Blüte sollte es vegetativ weitergehen. W.S. 12/11
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