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Tillandsia schultzei

26.08.2011

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Achtung Arbeitsschutz! Dieser Tillandsie sollte man sich nur mit einer Schutzbrille nähern. Es gibt wenige Till, die so heftig stechen können, wie diese Till. schultzei.
Sie kommt aus
N-Kolumbien und NW-Venezuela, und lebt dort bei 1200 -2800 m, so berichtet es Bromwiki.
Beschrieben wurde sie 1928 von Harms, und veröffentlicht im Notizblatt des Botanischen Gartens und Museums zu Berlin-Dahlem 10:216. Zur Person Harms, findet man Angaben im Internet.
Auffällig ist, wenn man die Jahreszahl der Beschreibung sieht, dass kaum andere Tillandsien um diese Zeit beschrieben wurden.
Eine blühende Pflanze ist
hier zu sehen. Die Pflanze bildet Adventivsprosse, auch wenn sie schon kurz vor der Blühreife steht. Dabei sind die jungen Blätter sehr schmal. Da  kann   man   etwas für die Bestandssicherung tun, denn diese Art ist nicht leicht erhältlich.
Sie wird sicher auf ein größeres Stück Taxus aufgebunden, denn es werden nicht viele Haftwurzeln gebildet.
Im Winter hängt sei bei 16 °C mit in der Mexikoabteilung, was ihr sehr gut gefällt. Vielleicht hat sie diplomatische Beziehungen aufgenommen. Sie hängt sehr weit oben, in Richtung Licht.
Die Blätter sind sehr derb und starr, und die Pflanze im Bild hat jetzt einen Durchmesser von über 70 cm erreicht. Im Sommer hängt sie im leichten lichten Schatten, dabei gibt es Zusatzwasser, wenn es trocken ist. Pflanzenschutz scheint wichtig zu sein, denn die Blätter bekommen leicht Flecken. Beim Pflanzenschutzdurchgang muss man die gesamten Blätter spritzen, vor allem auch die jungen, gerade erscheinenden, auch von unten. Dann geht es ohne hässliche Flecken.
Auf den Blütenstand kann man gespannt sein.
W.S. 11/11

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[Tillandsia schultzei]