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Diese Pflanzengruppe ist weit verbreitet - von Mittel- bis Südamerika in verschiedenen Höhenstufen, v.a. in Trockenwäldern, und ist damit sehr formenreich. Bei den Pflanzen, die man als Sammler in Europa ergattern kann, ist meist die Herkunft unbekannt. Ob es denn auch reine Herkünfte sind, kann man kaum prüfen. Mir ist bekannt, dass in erheblichem Umfang Stricta in Europa ausgesät wurden, und zwar nicht nur in einer Vermehrung. Da liegt nahe, dass auch Kreuzungen vorgenommen wurden. Eines ist festzustellen, dass alle Stricta die ich habe, mit dem Wasser auf Kriegsfuss stehen. Ich halte sie im Winter bei 16 °C und gebe vor allem im Hochwinter wenig Wasser, d.h. max. wöchentlich nur ganz fein annebeln, damit sie rasch wieder abtrocknen. Bisher haben sie im Sommer wenig niederschlagsgeschützt an einer Giebelwand des Gewächshauses gehangen. Das ist für mich nicht zufriedenstellend. Sie werden wohl in der nächsten Saison niederschlagsgeschützt untergebacht. Der Halter ist gut beraten, die Bestandsüberwachung ernst zu nehmen, es können Läuse auftauchen, auch sind sie gegenüber Fäulnis anfällig - das hat aber mit den Haltungsbedinungen zu tun. Die Blütenstände sind meist sehr attraktiv, die Färbung hält aber nicht lange an. Bei Winterblüten kommt keine intensive Färbung zustande. Die Pflanzen erhalten eine leichte Düngung. Zur Bestandssicherung sollte man mögliche Sprosse getrennt aufbinden. Auch kann Nachbinden notwendig sein, viele bilden kleine Stämmchen. Dort sollte man aber die Pflanze bald von dem alten Stammteil trennen. W.S. 02/10
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